Die Österreichische Unteroffiziersgesellschaft

Die Österreichische Unteroffiziersgesellschaft (ÖUOG) wurde im Jahr 1967 als überparteiliche Organisation gegründet. Zur damaligen Zeit gab es noch keine Personalvertretung, daher wurde eine Interessensvertretung vorwiegend für die Unteroffiziere des Präsenzstandes gegründet, die in weiterer Folge auf die für uns ebenso wichtigen Personengruppen der Miliz- Reserve aber auch auf die Unteroffiziere des Ruhestandes ausgeweitet wurde.

In der Zwischenzeit gibt es zum Glück die Mandatare der Personalvertretung was jedoch an der Zielsetzung der ÖUOG nichts verändert hat. Im Gegenteil, die ÖUOG will unabhängig politischer Gesinnungen aber im engen Schulterschluss mit der Personalvertretung und auch mit den Kommandounteroffizieren des Bundesheeres die berechtigten Anliegen des österreichischen Unteroffizierskorps als stärkste Personengruppe des Bundesheeres intern und extern weitertragen.

Die ÖUOG setzt sich wiederum aus neun sehr gut funktionierenden Landesverbänden zusammen und darf sich somit nicht nur über einen hohen Mitgliederstand, sondern aufgrund des Personalaufwuchses über einen ständigen Aufwuchs bei den Landesverbänden erfreuen. „Die jungen Unteroffiziere sind die Zukunft des Bundesheeres“.

Als Dachverband koordiniert die ÖUOG die Interessen der Länder auf vertritt diese auf Bundesebene. Darüber hinaus sehen wir unsere Aufgabe auch darin, den Landesverbänden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und die Rolle des Meinungsbildners auf der Bundesebene wahrzunehmen.

Die Ziele der ÖUOG

Die Ziele der ÖUOG gehen aber über jene der Interessensvertretung hinaus, denn wir fördern und pflegen die Kameradschaft in Form von gesellschaftlichen, sportlichen und wehrpolitischen Veranstaltungen. Wir sehen uns aber auch karitativ verpflichtet und legen besonderen Wert darauf, für unsere Mitglieder aber auch für deren Angehörige in unverschuldeten Notsituationen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

„Wenn Du nicht weißt, woher Du kommst, weißt Du auch nicht wohin Du gehst“. Daher ist für die ÖUOG die Erhaltung und Fortführung der Tradition von großer Bedeutung.

Last but not least fördert die ÖUOG ein wehrhaftes Österreich und tritt im vollen Umfang gemäß der Bundesverfassung für die Militärische Landesverteidigung ein. Daher ist es für uns ein Selbstverständnis, dass wir uns an der Plattform Wehrpflicht für ein wehrhaftes Österreich“ aktiv beteiligen.

Unsere Homepage dient vor allem zur Information als auch zur Meinungsbildung. Sie informiert über die Unteroffiziersgesellschaft und deren Landesverbänden. Ich bin stolz, der ÖUOG und deren Unteroffizieren vorstehen und vertreten zu dürfen, gemäß dem Leitspruch der österreichischen Unteroffiziere
Wohlkönig Othmar
Präsident, Vizeleutnant

Unser Leitbild

Vergleicht man die Armee mit einem Organismus, so steht der Unteroffizier für das starke Herz, Unermüdlich, ständig ist er für den Pulsschlag, die Vitalität der Ausbildung und Auftragserfüllung bis in die kleinsten Gefäße, den kleinsten Trupp Soldaten verantwortlich.
Ein trainiertes Herz in einem gesunden Organismus ist der leistungsfähigste Muskel. Krankt der Organismus, so wird auch das Herz in Mitleidenschaft gezogen, die Leistungsfähigkeit sinkt, es kommt zum Stillstand. Wie für das Herz müssen auch für den Unteroffizier Geist, Anforderung und Umfeldbedingungen im Einklang gehalten werden.

Der Unteroffizier erfüllt seine Aufträge als Kommandant und Führer von Soldaten, sei es in einer Kampf- Kampfunterstützungs- oder Fachfunktion. Er ist somit meist Teil eines Teams mit seinen Vorgesetzten und seinen Untergebenen.

Der Unteroffizier ist sich dessen bewusst, legt Wert auf zielorientierte Teamarbeit, sieht sich als gleichberechtigter, spezialisierter Mitarbeiter bei der Erarbeitung von Problemlösungen und ist stolz auf seine Verlässlichkeit und Handschlagqualität. Die jahrelange Erfahrung an der Basis nutzt er, um Neuerungen und Verbesserungen richtungweisend einzubringen.
Die Arbeit des Unteroffiziers beinhaltet hohe Verantwortung für Leib und Leben der Soldaten. Die hohe Qualität der Ausbildung und die verantwortliche Führung im Einsatz sind ihm ein echtes Anliegen. Er sucht, wie jede Führungskraft, unermüdlich nach Möglichkeiten Aufgaben zu lösen und nie nach Ausreden, um zu erklären, warum es nicht geht. Friktionen und Ablaufprobleme erkennt, er ist der unmittelbare Träger der Menschenführung.
Der Unteroffizier sieht seine umfassende Ausbildung als Grundvoraussetzung für seine Auftragserfüllung. 24 Monate sind der Grundstein seiner Qualifikation. Er ist um ständige Weiterbildung und selbständige Aufrechterhaltung seiner körperlichen und fachlichen Einsatzkompetenz im Sinne seiner Verantwortung für die ihm anvertrauten Menschenleben bemüht.
Der Unteroffizier ist sich seiner vitalen Bedeutung für die aktuelle Umsetzung von Aufträgen bewusst, nützt seinen Entscheidungsfreiraum initiativ und im Sinne des Ganzen. Er wirkt durch Kompetenz, Beispiel und Vorbild im Zentrum des Geschehens und ist somit für den Erfolg entscheidend und unentbehrlich.
Der Unteroffizier ist sich seiner Stellung im hierarchischen Führungssystem im Klaren, nutzt die einsatznotwendigen militärischen Formen und Abläufe zur Sicherstellung des Erfolges, bleibt dabei aber im Umgang und seiner Fürsorge menschlich. Ihm ist die Notwendigkeit eines fachlich begründeten Vertrauensverhältnisses zu Untergebenen und Kommandanten zur Auftragserfüllung in extremen Situationen und seiner Vorbildwirkung bewusst.
Er erreicht seine Ziele im Ausbildungs- und Friedensbetrieb, indem er durch fachliche Kompetenz, Fürsorge und Vorbild, das vorlebt, was er von seinen Untergebenen verlangt und schafft so ein leistungsförderndes Arbeitsumfeld.
Der Unteroffizier sieht sein erfolgreiches Handeln als Grundziel seiner Aufgabe. Er nutzt seinen Entscheidungsfreiraum und bringt sein Wissen, seine Ausbildung, sein Können sowie seine Erfahrung im Frieden und eventuellen Einsätzen ein. Dabei lässt er störende persönliche und strukturelle Faktoren außer acht und verfolgt das angestrebte Ziel.
"Wenn sich einmal der Nebel des Kampfes auf das Schlachtfeld legt, dann wird der Sieg von den Sergeants errungen und nicht von den Generälen. Diese gefechtsbezogene Aussage verliert in Bezug auf Ausbildung und Friedensbetrieb keineswegs an Relevanz."
Jeff Cooper
(Commentaries Juli 98)

Vorstand

Der Vorstand der UOG-Österreich

  • Präsident: Vzlt WOHLKÖNIG Othmar
  • Präsident Stellvertreter: Vzlt AUINGER Markus
  • Generalsekretär: Vzlt BUCHBAUER Maximilian
  • Schriftführer: Vzlt PÖHACKER Willibald
  • Schriftführer Stellvertreter: Vzlti.R. WANKHAMMER Klaus 
  • Finanzreferent: Vzlt GRUBER Karl-Heinz
  • Finanzreferent Stellvertreter: StWm CSENCSICS Alexander

erweiterter Vorstand

  • Milizreferent: VzltdM KNAUS Richard 
  • Frauenreferentin: StWm STEINER Susanne
  • Seniorenreferent: Vzlti.R. SCHILLER Christian
  • Sportreferent: PICHLER Reinhold
  • Pressereferent: StWm SCHNEEWEIß Thomas

Rechnungsprüfer

  • Vzlt KOSMITSCH Richard
  • StWmaD ISTVANEK Johann

Statuten

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