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Vergleicht man die Armee mit einem Organismus, so steht der Unteroffizier für das starke Herz, Unermüdlich, ständig ist er für den Pulsschlag, die Vitalität der Ausbildung und Auftragserfüllung bis in die kleinsten Gefäße, den kleinsten Trupp Soldaten verantwortlich.

 

Ein trainiertes Herz in einem gesunden Organismus ist der leistungsfähigste Muskel. Krankt der Organismus, so wird auch das Herz in Mitleidenschaft gezogen, die Leistungsfähigkeit sinkt, es kommt zum Stillstand. Wie für das Herz müssen auch für den Unteroffizier Geist, Anforderung und Umfeldbedingungen im Einklang gehalten werden.

 

Der Unteroffizier erfüllt seine Aufträge als Kommandant und Führer von Soldaten, sei es in einer Kampf- Kampfunterstützungs- oder Fachfunktion. Er ist somit meist Teil eines Teams mit seinen Vorgesetzten und seinen Untergebenen.

 

Der Unteroffizier ist sich dessen bewusst, legt Wert auf zielorientierte Teamarbeit, sieht sich als gleichberechtigter, spezialisierter Mitarbeiter bei der Erarbeitung von Problemlösungen und ist stolz auf seine Verlässlichkeit und Handschlagqualität. Die jahrelange Erfahrung an der Basis nutzt er, um Neuerungen und Verbesserungen richtungweisend einzubringen.

 

Die Arbeit des Unteroffiziers beinhaltet hohe Verantwortung für Leib und Leben der Soldaten. Die hohe Qualität der Ausbildung und die verantwortliche Führung im Einsatz sind ihm ein echtes Anliegen. Er sucht, wie jede Führungskraft, unermüdlich nach Möglichkeiten Aufgaben zu lösen und nie nach Ausreden, um zu erklären, warum es nicht geht. Friktionen und Ablaufprobleme erkennt, er ist der unmittelbare Träger der Menschenführung.

 

Der Unteroffizier sieht seine umfassende Ausbildung als Grundvoraussetzung für seine Auftragserfüllung. 24 Monate sind der Grundstein seiner Qualifikation. Er ist um ständige Weiterbildung und selbständige Aufrechterhaltung seiner körperlichen und fachlichen Einsatzkompetenz im Sinne seiner Verantwortung für die ihm anvertrauten Menschenleben bemüht.
Zitat Jeff Cooper(Commentaries Juli 98): Wenn sich einmal der Nebel des Kampfes auf das Schlachtfeld legt, dann wird der Sieg von den Sergeants errungen und nicht von den Generälen. "Diese gefechtsbezogene Aussage verliert in Bezug auf Ausbildung und Friedensbetrieb keineswegs an Relevanz.

 

Der Unteroffizier ist sich seiner vitalen Bedeutung für die aktuelle Umsetzung von Aufträgen bewusst, nützt seinen Entscheidungsfreiraum initiativ und im Sinne des Ganzen. Er wirkt durch Kompetenz, Beispiel und Vorbild im Zentrum des Geschehens und ist somit für den Erfolg entscheidend und unentbehrlich.
Der Unteroffizier ist sich seiner Stellung im hierarchischen Führungssystem im Klaren, nutzt die einsatznotwendigen militärischen Formen und Abläufe zur Sicherstellung des Erfolges, bleibt dabei aber im Umgang und seiner Fürsorge menschlich. Ihm ist die Notwendigkeit eines fachlich begründeten Vertrauensverhältnisses zu Untergebenen und Kommandanten zur Auftragserfüllung in extremen Situationen und seiner Vorbildwirkung bewusst.

 

Er erreicht seine Ziele im Ausbildungs- und Friedensbetrieb, indem er durch fachliche Kompetenz, Fürsorge und Vorbild, das vorlebt, was er von seinen Untergebenen verlangt und schafft so ein leistungsförderndes Arbeitsumfeld.
Der Unteroffizier sieht sein erfolgreiches Handeln als Grundziel seiner Aufgabe. Er nutzt seinen Entscheidungsfreiraum und bringt sein Wissen, seine Ausbildung, sein Können sowie seine Erfahrung im Frieden und eventuellen Einsätzen ein. Dabei lässt er störende persönliche und strukturelle Faktoren außer acht und verfolgt das angestrebte Ziel.

 

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